bremer kriminal theater
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             Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 


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Liebe Freunde des bremer kriminal theaters!

Eine erfolgreiche - für noch immer unter Corona-Einfluss stehende sehr erfolgreiche - Aufführungsserie von Chris Alexanders Kriminal-Satire "WER WAR'S?" ist zu Ende gegangen. Am letzten Januar-Wochenende haben wir Chris Alexander zum Ehrenmitglied des bremer kriminal theaters gemacht: wir wissen nur allzu gut, was wir ihm und seiner Entscheidung, uns diese wunderbare Stückvorlage in die Hände zu geben, zu verdanken haben.

Bleibt zu hoffen, dass wir es schaffen, eine weitere Aufführungsserie dieser Inszenierung auf die Schiene zu setzen. Verlässlich kann man das im Moment nicht sagen, denn ein so großes Ensemble muss man erst einmal wieder terminlich zusammen kriegen - und: man muss es auch bezahlen können...

Denn nicht nur für Bremens spannendstes Theater geht ein schwieriges Jahr zu Ende: Corona lässt uns nur widerwillig aus den Fängen, der nicht enden wollende Krieg mitten in Europa, die Energiekrise, die Inflation - viele haben derzeit Sorgen, die nicht so recht zu Theater passen wollen. Manche wagen sich noch immer nicht in größere Menschenansammlungen, vielen steht nicht der Sinn nach Theater, einige haben schlicht nicht das Geld dafür.  Kein gutes Umfeld für Theater!

Und so stellt sich das neue Jahr für uns vor allem so dar: die Corona-Hilfen, die allein uns in den letzten drei Jahren das Überleben gesichert haben, werden spürbar zurückgefahren; das Publikum aber kommt noch nicht - oder zumindest nicht in ausreichendem Maße - wieder. Das Loch, das im Haushalt droht, ist erheblich!


Da gilt es doch, unsere lachmuskelstrapazierendsten Inszenierungen hervorzuholen und auf den Spielplan zu setzen! Zum Beispiel die kleine hinterhältige Farce "Die Kurve", dem Debütstück von Tankred Dorst, das in Koproduktion mit Dirk Böhlings Theaterwerk Bremen entstanden ist und in den kommenden Monaten unseren Spielplan bereichern wird (03./04. Feb)



Oder unsere Edgar-Wallace-Persiflage "Die Tür mit den 7 Schlössern". Wie hier der Schauer der Vorlage mit dem ironischen Witz, der Londoner Nebel mit dem reinen Slapstick um die Vorherrschaft ringt, ist schon einzigartig und hat diese Inszenierung zur bislang erfolgreichsten in der Geschichte des bremer kriminal theaters gemacht. (24. Feb - 18. Mrz)




Mit der Kriminal-Satire "Wer war's?" aus der Feder des Shakespeare-Company-Mitbegründers Chris Alexander haben wir uns übrigens bei den Hamburger Privattheatertagen  beworben, dem alljährlichen Theatertreffen der deutschen Privattheater, zu dem jeweils die neun besten Inszenierungen der Spielzeit eingeladen werden.

Mal sehen, ob es in diesem Jahr zum dritten Mal - nach "Der Weibsteufel" und "Die Präsidentinnen" - gelingt, in diesen erlauchten Kreis vorzustoßen. Würde uns freuen...


"Guter Stoff, hervorragendes Ensemble!" - "Großartige Inszenierung und hervorragende schauspielerische Leistung!!!" - "Die Spannung zum Zerreißen, die Atmosphäre einzigartig!" - "Mitreißend bis zum Schluss. Toll inszeniert und tolle Schauspieler." - "Beeindruckend, Theater so nah zu erleben, eine ganz andere Qualität." - "Sehr intensiv gespielt. Danke für Ihre Leidenschaft." - "Danke für diesen besonderen Abend!" - "Eine tollere Darbietung haben wir lange nicht mehr gesehen." (Auszüge aus unserem Gästebuch über "Brainwash - Das Verhör")


All diese Wertschätzung hat nicht geholfen: die kleine Aufführungsserie unserer Inszenierung "Brainwash - Das Verhör" im Dezember war ein wirtschaftliches Desaster! Dabei war die Begeisterung jeden Abend aufs Neue mit Händen zu greifen. Aber gleichzeitig an den Fingern abzuzählen. - Das scheint eine der bitteren Folgeerscheinungen der mannigfaltigen Krise zu sein: WENN die Zuschauer wieder ins Theater kommen, dann zu den Komödien, den Operetten, den Lieder-Abenden. Stoffe, die auch nur ansatzweise im Geruch stehen, "schwer" zu sein, werden gemieden.

Klar, wenn der Kopf voll mit Krisen aller Art ist, sehnt man sich nach Entspannung. Aber ist die wirklich nur in der Zerstreuung oder im Lachen zu finden?Man nehme: Großartige SchauspielerInnen! Eine spannende Geschichte! Mit ungeahnten Wendungen! Und man erhält: Hervorragende Unterhaltung - und zugleich Denkanstöße! Andere Perspektiven! Neue Sichtweisen! Impulse über den Tellerrand hinaus! Auch in Sachen Unterhaltung gibt es so etwas wie Nachhaltigkeit.

In diesem Sinne: Auf bald im bremer kriminal theater
Ralf Knapp & Perdita Krämer
sowie das gesamte b.k.t.-Team

Es ist vollbracht! Die erste eigene Premiere der Spielzeit  Aber was heißt hier Premiere? - handelt es sich doch um eine veritable Uraufführung: Chris Alexander, Schauspieler, Regisseur, Autor, Gründungsmitglied der Bremer Shakespeare Company, hat ein Stück für uns geschrieben. Einen echten Krimi, soll heißen: mit einem richtigen Mord, einem halben Dutzend Verdächtigen und einem Kommissar, der die Sache aufzuklären sich anschickt...




"Wer war's?" ist ein klassischer whodunit, also eines jener Stücke, bei denen das Publikum aufgefordert ist, mit zu ermitteln oder wenigstens zu raten, wer der Täter/die Täterin ist. Aber "Wer war's?" ist zugleich eine Kriminal-Satire, eine Persiflage auf das Genre, eine hinterhältige Abrechnung mit den Gesetzen der Gattung. Mehr zu verraten verbietet sich. Wir wollen ja nicht spoilern. Schauen Sie doch selbst, wer's war...



Und "Wer war's?" ist zugleich mehr als Kriminaltheater. Es ist auch Schauspiel, Gesellschaftsdiagnose in der Tradition eines Ödon von Horvath oder eines Botho Strauß. 

Alexander hat eine beachtliche Kriminalsatire geschrieben, vor allem eine vom Humor her dunkle und deftige. Hass und Bosheit werden in höchster Vollendung so entfaltet, dass man sich das Schmunzeln kaum verkneifen kann. Bei den Zuschauern der Uraufführung kommt die Inszenierung hervorragend an. (Kreiszeitung)










Nach wie vor zu erwerben: Unsere erste Hörspiel-Produktion auf Doppel-CD

für 15.- € im Theater / für 18.- € mit Versand

 









Plätze im  vorderen Tischbereich oder auf der Tribüne?

Unterstützen Sie den Förderverein des bremer kriminal theaters

Drei Krimi-Inszenierungen und ein Mordsfrühstück pro Spielzeit

GUTSCHEINE

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ABONNEMENT

oder der Crime & Dine - Gutschein (3-Gänge-Menü im Braugasthaus und Theaterplätze im Tischbereich)

Helfen Sie mit, die Zukunft dieses Kleinods der Bremer Theaterlandschaft zu sichern!

Profitieren Sie dabei von Ermäßigungen von rund 20 %


SILVESTER MIT THEATER UND BUFFET?

Auch in diesem Jahr gibt es an Silvester wieder die beliebte Kombi aus bremer kriminal theater und Union-Brauereigaststätte. Dort erwartet Sie zwischen 17 und 22 Uhr ein reichhaltiges und exklusives Buffet. Sie haben also die Wahl: entweder besuchen Sie unsere 16.00-Uhr-Vorstellung von "Wer war's?" und schlemmen anschließend beim Buffet in der Brauerei; oder Sie beginnen mit dem Buffet und besuchen ab 20.00 Uhr unsere Abendvorstellung. Mit Theaterplätzen am Tisch kostet der kombinierte Spaß 85.- €, mit Plätzen auf der Tribüne 75.- €. Zögern Sie nicht zu lange, die Nachfrage ist groß... (Buchung nur per Mail oder über unseren Kartenvorverkauf)


KINDERSTÜCK ZUR WEIHNACHTSZEIT

 

Und ein erneuter Versuch mit unserem corona-gebeutelten Kinderstück: auch in dieser Vorweihnachtszeit unternehmen wir den (nunmehr dritten) Versuch, für diese wunderschöne Inszenierung ein Publikum zu finden.  Frei nach dem Kunst-Märchen von Theodor Storm wird das b.k.t. "Fuchs ermittelt: Die Regentrude", eine Geschichte mit unvermeidbaren Assoziationen zum Klimawandel..., im Dezember 2022 noch einmal wiederaufnehmen - für Schulen vom 5.-16.12., öffentlich noch einmal am 11. und 18.12.



VERLÄNGERUNG DER GUTSCHEIN-GÜLTIGKEIT

Im Zuge der Corona-bedingten Schließung des Theaters verlängern sich selbstverständlich die Gültigkeitszeiträume sämtlicher davon be-troffener Gutscheine. Genauer gesagt: Für alle Gutscheine mit Auslaufdatum zwischen 31.3.20 und 30.06.22 verlängert sich die Gültigkeit entsprechend den Lockdown-Zeiträumen um maximal 15 Monate. Als Lockdown-Zeiträume werden April - Juni 2020 und November - Mai 2021 angerechnet.




 NEU: DAS KULTURSEMESTERTICKET

In Zusammenarbeit mit dem Asta der Universität Bremen sowie dem Landesverband Freier darstellender Künste Bremen wird ab diesem Sommersemester das sogenann-te Kultursemesterticket aufgelegt. Das heißt, die beteiligten Theater halten ab jetzt ein Kontingent an Karten vor, die zu extrem günstigen Konditionen, nämlich 3.- € pro Stück, an Studenten der Bremer Universität und Hochschulen abgegeben werden können. 

 




NEUAUFLAGE DES "MORDSSOMMERS"

Okay, nicht alles an Corona war gut. Aber die Idee, mit dem Theater nach draußen zu gehen, in den denkmalgeschützten Hof des Union-Geländes, und dort unseren zehnten Geburtstag zu feiern, war einfach bestechend. Diese sieben Wochen waren der eigentliche Höhepunkt des vergangenen Jahres. Und deshalb basteln wir fleißig an einer Fortsetzung in diesem Sommer...




 

SHERLOCK HOLMES ALS HÖRSPIEL-CD

Nachdem wir im letzten Jahr die Inszenierung, mit der wir einst die Friesenstraße eröffneten, zu einem (streng Corona-konformen) Live-Hörspiel umgearbeitet haben, ist aus dem Live-Hörspiel nun eine echte Hörspiel-Produktion geworden. Wenn Sie also nicht ins b.k.t. kommen können, kommt das b.k.t. zu Ihnen! Die Doppel-CD "Sherlock Holmes & Die Dame in Grün" macht's möglich. (Bestellungen über's Kontaktformular / 15.- € zzgl. 3.- € Versand)


SMILE AMAZON SMILE

Okay, wir sind auch keine Fans des Kahlschlags am Einzelhandel. Aber es gibt Fälle, da gibt es schlicht keine Alternative zum Online-Einkauf. Und dann können wir das doch wenigstens so tun, dass dabei eine uns liebgewordene Institution  profitiert... Wenn Sie über diesen Link bei Amazon einkaufen, erhält das bremer kriminal theater im Gegenzug 0,5 % Ihres Umsatzes gespendet. Und wenn Sie das Prime Day  tun, verdoppelt sich dieser Anteil gar!

Also, bitte: Wenn bei Amazon einkaufen, dann über diesen kleinen Umweg...


FÖRDERVEREIN ERFOLGREICH OUTGESOURCT

Der Förderkreis des b.k.t., bislang unter der mafiösen Bezeichnung "Freunde der Italienischen Oper" bekannt, ist aus dem Trägerverein ausgegliedert worden.  Als "Verein zur Förderung des bremer kriminal theaters e.V." wird er künftig, ungleich seriöser im Titel, umsomehr zum Gedeihen des Theaters beitragen. Wie wichtig er dafür ist, konnte gerade im letzten Jahr nachdrücklich unter Beweis gestellt werden. Und neue Mitglieder sind natürlich stets willkommen!




DIE EROBERUNG DES DIGITALEN RAUMS

überlassen wir gerne anderen. Wir glauben nicht wirklich daran, dass es über die theaterlosen Zeiten hinweghilft, in den Gefilden anderer Medien, anderer Künste herumzudilettieren. So haben wir einige unserer Sherlock-Holmes-Mordsfrühstücks-Texte bei You Tube eingestellt. Und das wars. Denn dann hat man uns die Kamera geklaut, und damit haben sich auch die letzten Ambitionen in Richtung streaming erledigt...




ÜBERZEUGENDES HYGIENEKONZEPT

Wir nehmen unsere Verantwortung als Theater auch in diesen unübersichtlichen Zeiten sehr ernst. Für die Sicherheit jedes einzelnen Zuschauers. Aber eben auch für die Aufrechterhaltung der Bewegung in den Köpfen.  Und die scheint uns in diesen verqueren Zeiten mit ebenso verqueren Denkern, die Dinge denken, angesichts derer man immer nur das Eine denkt: So große Irrenhäuser kann man gar nicht bauen! mindestens genauso wichtig. (Details hier)




Ein Rückblick: MORDSSOMMER - 10 Jahre b.k.t.

 

Open Air entkommt man Corona am besten, haben wir gedacht. Und in der Tat, nach sieben beglückenden Wochen MORDSSOMMER lässt sich resümieren: Mit einem Aperol Rosalie von "Piekfeine Brände" in der Hand, die Bühne vor Augen ließen sich nicht nur die Abstandsregeln leicht, beinahe lässig einhalten, es kamen bei angenehmen abendlichen Temperaturen fast mediterrane Gefühle auf. Eine wunderbar entspannte Atmosphäre machte sich zwischen Brauereigebäude und Remise breit.

Egal, ob es sich um Robert Thomas' "Die Falle", einen der raffiniertesten Krimis der Theatergeschichte, handelte oder um die Live-Hörspiel-Fassung jener Inszenierung, mit der wir einst die erste eigene Spielstätte in der Friesenstraße eröffneten, "Sherlock Holmes & Die Dame in Grün". Alles war im  höchsten Grade familientauglich. Genau wie die "Die Wanze", Paul Shiptons hinreißender Insekten-Krimi, der mit seinen Doppelbödigkeiten alle von 9-99 begeisterte. Oder Anne Clausens "Dirnenlied" , eine temperamentvolle Kriminalkomödie aus dem Berlin der letzten, also der vorigen, also der Goldenen Zwanziger Jahre, musikalisch um so manchen Gassenhauer, so manches Chanson der Zeit bereichert...

Wir können nur all diejenigen bedauern, die die zahlreichen Höhepunkte dieses Mordssommers verpasst haben! Zum Beispiel auch Denis Fischer, seines Zeichens Sänger und Schauspieler - als solcher auch in der Hauptrolle von "Die Falle" zu sehen - zu Gast mit dem vielleicht intensivsten seiner bisherigen Musikprogramme "Fischer singt Cohen", begleitet von Carsten Sauer am Klavier und Ralf Stahn am Bass.

Oder die Lesungen von Axel Petermann, seit unserer Inszenierung "Auf der Spur des Bösen" selbst ein Stück der Geschichte des b.k.t., und von Anja Goerz, KrimiAutorin und Radio-Bremen-Moderatorin, die ihren neuesten Roman, "Jakobs Schweigen", vorstellte.

Oder last but not least die drei Vorstellungen jener beinahe schon legendären Inszenierung, mit der vor zehn Jahren alles begann, Alfred Hitchcocks "Die 39 Stufen".  Denn exakt am 12. August 2010 fing mit der Premiere der "Die 39 Stufen" die Erfolgsgeschichte des b.k.t. an. Und wie schon damals wurden die Vier auch in diesen Tagen vom Publikum wieder frenetisch gefeiert. - Auch wenn wir uns unser Jubiläumsjahr mit Sicherheit anders vorgestellt haben: diese Vorstellungen der "39 Stufen" waren der angemessene Höhepunkt unseres Geburtstagsfestivals