bremer kriminal theater
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Das SPANNENDSTE Theater Bremens...

 

In Kooperation mit Logbuch

Anja Goerz
JAKOBS SCHWEIGEN

Autorenlesung

Eine echte Bremensie...


am 5. August 19.30 open air


MORDSSOMMER

10 Jahre bremer kriminal theater

   vom 16. Juli bis zum 30. August

open air auf dem Hof des

Union-Brauerei-Geländes.


Bei uns sitzen Sie

mit Abstand am besten!

 

Karten im WebShop

Vorverkauf oder Abendkasse

Der raffinierteste aller Krimis...

Robert Thomas
DIE FALLE

Piège pour un homme seul

vom Autor der "Acht Frauen"


ab 7. August open air

Agententhriller vs. Backstage Comedy


Alfred Hitchcock / John Buchan / Patrick Barlow
DIE 39 Stufen

Zum 10. Geburtstag des b.k.t.:    Unsere legendäre Eröffnungsinszenierung


am 11./12./13. August open air

Die Entdeckung eines neuen Formats


frei nach Conan Doyle
HOLMES & DIE DAME IN GRÜN

Ein Live-Hörspiel

Eine Komposition für fünf Stimmen, echte Geräusche und fabelhafte Live-Musik


am 22. / 23. August open air

Ein hinreißender Insekten-Krimi...


Paul Shipton
DIE WANZE

(für alle von 9 - 99 Jahren)        

 Ein Stück voller Doppelbödigkeiten: eine Humphrey-Bogart-Persiflage, ein  Gesellschaftspanorama und und und...


am 23./30. August, 17.30 Uhr open air





Plätze im  vorderen Tischbereich oder auf der Tribüne?

Unterstützen Sie den Förderverein des bremer kriminal theaters

Drei oder vier Krimi-Inszenierungen + ein Mordsfrühstück pro Spielzeit

GUTSCHEINE

FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER

ABONNEMENT

oder der Crime & Dine - Gutschein (3-Gänge-Menü im Braugasthaus und Theaterplätze im Tischbereich)

Helfen Sie mit, die Zukunft dieses Kleinods der Bremer Theaterlandschaft zu sichern!

Profitieren Sie dabei von Ermäßigungen von rund 2


MORDSSOMMER - 10 Jahre b.k.t.

Open Air entkommt man Corona am besten, haben wir gedacht. Und in der Tat, nach zwei Wochen lässt sich feststellen: Mit einem Aperol Rosalie in der Hand, die Bühne vor Augen kommen fast südländische Gefühle auf. Eine wunderbar entspannte Atmosphäre macht sich zwischen Brauereigebäude und Remise breit.

Egal, ob es sich um Robert Thomas' "Die Falle", einen der raffiniertesten Krimis der Theatergeschichte, handelt oder um die Live-Hörspiel-Fassung jener Inszenierung, mit der wir einst die erste eigene Spielstätte in der Friesenstraße eröffneten, "Sherlock Holmes & Die Dame in Grün". Alles im  höchsten Grade familientauglich. Genau wie die "Die Wanze", Paul Shiptons hinreißenden Insekten-Krimi, der mit seinen Doppelbödigkeiten alle von 9-99 begeistert. Oder Anne Clausens "Dirnenlied" , eine temperamentvolle Kriminalkomödie aus dem Berlin der letzten, also der vorigen, also der Goldenen Zwanziger Jahre, musikalisch um so manchen Gassenhauer, so manches Chanson der Zeit bereichert...

Ergänzt wird das Ganze durch die eine oder andere Lesung: Axel Petermann, seit unserer Inszenierung "Auf der Spur des Bösen" selbst ein Stück der Geschichte des b.k.t., haben Sie blöderweise bereits verpasst, aber Anja Goerz, KrimiAutorin und Radio-Bremen-Moderatorin, die aus ihrem neuesten Roman, "Jakobs Schweigen", liest, steht noch bevor (5.8.).

Und Jürgen Ahrens, Bremer Autor, den es merkwürdigerweise nach Bayern verschlagen hat: Werdersee gegen Tegernsee - okay, einigen wir uns auf Unentschieden. Da sitzt er nun und schreibt darüber, wie mörderisch veranlagt die Bayern sind, und trägt diese Kunde dann wieder nach Bremen: "Tegernsee-Connection" heißt sein neuester Roman (19.8.).

Und dann hätten wir da noch Denis Fischer, seines Zeichens Sänger und Schauspieler - als solcher in der Hauptrolle von "Die Falle" zu sehen - kann nicht nur spielen, sondern auch singen: zu Gast mit dem vielleicht intensivsten seiner bisherigen Musikprogramme "Fischer singt Cohen", begleitet von Carsten Sauer am Klavier und Ralf Stahn am Bass. Kein kriminalistisches Programm. Aber kriminell gut! (2.8.)

Und vielleicht - wenn uns noch Mittel und Wege einfallen, wie wir die Inszenierung den Corona-Bedingungen auf der Bühne anpassen können (oder sich die Bedingungen entsprechend geändert haben...) -  "Die 39 Stufen" von Alfred Hitchcock, John Buchan und Patrick Barlow.  Auf der Basis von 1,5 m Abstand zwischen den Beteiligten wird das allerdings nicht hinzukriegen sein, denn dann ist das Beste dieser Inszenierung dahin...

Aber immerhin ist dieser Sommer ja nicht irgendein Sommer, sondern der, in dem das bremer kriminal theater seinen zehnten Geburtstag begeht: Am 13. August 2010 hatten "Die 39 Stufen" als Eröffnungsinszenierung des b.k.t. ihre Premiere open air im Rahmen des Bad Kissinger Festivals "Sommerlust". Das lohnt schon das Nachdenken darüber, wie diese Inszenierung vielleicht doch auf die Bühne zu kriegen wäre.

Auch wenn wir uns unser Jubiläumsjahr mit Sicherheit anders vorgestellt haben - irgendwie rauschender, exzessiver -,  vielleicht findet sich ja doch noch eine Gelegenheit, jenen 13. August 2010, an dem mit der Premiere der "39 Stufen" eine große Erfolgsgeschichte begann, angemessen zu feiern

Ein Festival, für das man unter normalen Umständen ein halbes Jahr Vorlauf gebraucht hätte, ist hier in kurzer Zeit aus dem Boden gestampft worden. Einiges ist deshalb noch nicht ganz auf dem Stand, auf dem es zum jetzigen Zeitpunkt sein sollte.  Besser immer noch mal einen Blick auf die Homepage werfen, um eventuelle Änderungen, Verschiebungen (aktuell z.B. die Vorverlegung der Anfangszeiten) mitzukriegen...


Der digitale Raum

Das eine oder andere Corona-gerechte kriminalistische Vergnügen findet sich schon im Netz, mit dem wir Ihnen die Langeweile der Kontaktsperre und der häuslichen Quarantäne vertreiben helfen... Werfen Sie hin und wieder einen Blick auf unsere Homepage. Oder lassen Sie sich über unseren Newsletter ( https://b-k-t.eu/Ueber-uns/Newsletter/ ) informieren.

Die "Sherlock"-Lesereihe ist mittlerweile abgeschlossen. Alle Folgen sind aber auf unserem YouTube-Kanal  ohne Weiteres abrufbar. Und die Konzeptions- und Leseproben zu unserem diesjährigen(?) Kinderkrimi zur Weihnachtszeit "Fuchs ermittelt: Die Regentrude", frei nach Theodor Storm, findet man zum Teil auf unserem Facebook-Account, zum Teil ebenfalls bei YouTube.

Diese Reihe wird auch nach wie vor fortgesetzt, vielleicht nicht immer ganz so regelmäßig wie anfangs - die Organisation der Sommerbespielung drängt sich jetzt doch sehr in den Mittelpunkt unserer Arbeit.


Freunde der Italienischen Oper

Der Förderverein des bremer kriminal theaters, die "Freunde der Italienischen Oper", freut sich in diesen finsteren Zeiten über jeden Zuwachs, ja mehr noch: er ist dringend auf weitere Unterstützung angewiesen! (Weitere Informationen und Mitgliedsantrag zum Download hier )

Und am Ende eines langen Tages Reise werden wir uns alle im bremer kriminal theater wiedertreffen und uns dieser Situation als einer ganz besonderen, einer außergewöhnlichen, fast schon neuen, einer Situation der Begegnung, des Gegenübers, der wiedergewonnenen Freiheit bewusst werden, Sinnlichkeit, Intensität, Theater eben.

Mit kriminell freundlichem Gruß

Perdita Krämer & Ralf Knapp




Wiederaufnahme am 17. Juli 2020

"DIE FALLE"

Einer der raffiniertesten Krimis der Theatergeschichte

von Robert Thomas ("Acht Frauen")


Daniel ist außer sich vor Sorge und Selbstvorwürfen: mitten in den Flitterwochen hat er sich mit Elisabeth dermaßen zerstritten, dass sie ihn und das gemeinsame Ferienhaus in den französischen Alpen verließ. Zehn Tage ist das jetzt her, und kein Lebenszeichen von ihr. Hat sie ihn verlassen? Ist sie verunglückt oder gar tot? 

Gerade hat er die Polizei eingeschaltet, da verkündet ihm der Dorfgeistliche, seine Frau sei wieder da und wolle sich mit ihm aussöhnen. Doch wie soll er dem Kommissar klar machen, dass die Frau, die da über seine Schwelle tritt, nicht Elisabeth ist?

Leicht zu durchschauen – so viel sei verraten – ist diese Geschichte nicht. Das Stück bleibt spannend bis zum Schluss. 

(Weser-Kurier)


Mit: Mark Derichs, Denis Fischer, Ralf Knapp, Nomena Struß, Sissi Zängerle und Janina Zamani

Regie: Ralf Knapp & Perdita Krämer

Premiere: 8.12.2017

Wiederaufnahme: 17.07.2020




Wiederaufnahme am 13. März 2020

"MISS TERRY"

Uraufführung nach dem Roman der Radio-Bremen-Krimipreisträgerin 2019

Liza Cody


Nita Tehris Familie stammt aus Pakistan, lebt aber schon lange in England. Sie selbst ist in Leicester geboren, besitzt die englische Staatsbürgerschaft, arbeitet als Grundschullehrerin in London und bewohnt eine Eigentumswohnung in einer ruhigen Seitenstraße, der Guscott Road. Und auch wenn alle sie immer umstandslos falsch, nämlich mit "Miss Terry" ansprechen - alles in allem ist sie perfekt integriert, beinahe schon assimiliert.

Bis eines Tages ein Bauschuttcontainer vor ihrer Haustür aufgestellt wird. Das Haus gegenüber soll saniert werden. Und wie das so ist mit derartigen Containern: es sammeln sich darin auch eine ganze Menge Dinge, die da eigentlich nicht hineingehören. Unter anderem die Leiche eines dunkelhäutigen Neugeborenen.

Und schlagartig ist es mit der ganzen Integration vorbei. Schlagartig wollen es die Nachbarn alle immer schon gewusst haben, dass es nur diese Miss Terry gewesen sein kann, die sich ihres Kindes auf diese Weise entledigt hat. Und als sie vor neun Monaten in die Guscott Road zog, war sie ja auch erheblich runder als jetzt...

Schlagartig wird Nita Tehri klar, dass sie zwar ein ganzes Leben in England gelebt haben kann, deshalb aber noch lange nicht dazugehört.


Mit: Franziska Mencz, Christian Aumer, Denis Fischer, Sabine Urban und Janina Zamani

Regie: Ralf Knapp

Premiere: 9.11.2018

Wiederaufnahme: 13.03.2020

Gefördert von der Waldemar-Koch-Stiftung